ÖBB laden zur Planausstellung

Veröffentlichungsdatum18.12.2025Lesedauer2 Minuten
Franz Josefs Bahn

ÖBB laden zur Planausstellung: 

Abschnittsweiser zweigleisiger Ausbau der Franz-Josefs-Bahn

In den kommenden Jahren modernisiert die ÖBB-Infrastruktur AG die Franz-Josefs-Bahn zwischen Gmünd und Wien umfassend. Die Züge können dann zuverlässiger, schneller und öfter fahren.

Ein Teilprojekt ist der abschnittsweise zweigleisige Ausbau der Franz-Josefs-Bahn. Dabei wird die Strecke nördlich des Bahnhofs Absdorf-Hippersdorf auf einer Länge von 2,5 km sowie östlich von Irnfritz auf rund 4 km um ein zusätzliches Gleis erweitert. Dies ist notwendig, damit sich die Züge ohne Geschwindigkeitsreduktion begegnen und mehr Züge fahren können. Die Planungen sind bereits angelaufen, die Realisierung ist laut aktuell gültigem ÖBB-Rahmenplan ab Anfang der 2030er Jahre vorgesehen.

Wie erhalten die Bürgerinnen und Bürger Infos zum Projekt?

Im Vorfeld der Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung informiert die zuständige Projektleitung der ÖBB-Infrastruktur AG die Bürgerinnen und Bürger persönlich über den aktuellen Stand der Planungen. Die ÖBB laden herzlich zu einer Planausstellung am Dienstag, 20. Jänner 2026 von 17 bis 20 Uhr in das Pfarrkulturzentrum Absdorf, Hauptplatz 12, 3462 Absdorf sowie am Donnerstag, 22. Jänner 2026 von 17 bis 20 Uhr ins Feuerwehrhaus Hippersdorf, Plexentalerstraße 3, 3462 Hippersdorf ein. Interessierte werden gebeten, sich unter dem Link https://oebb.arbyte.net/fjb-absdorf-hippersdorf für die Veranstaltung anzumelden.

Ausblick auf 2026

Neben dem abschnittsweisen zweigleisigen Ausbau ist die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit in manchen Streckenabschnitten der Franz-Josefs-Bahn geplant. Weiters werden Eisenbahnkreuzungen modernisiert oder aufgelassen.

Schon im nächsten Jahr gibt es auf der Franz-Josefs-Bahn viele Neuerungen: Im Zuge der Modernisierungsarbeiten auf der Bestandsstrecke ist von 27. April bis 09. Juni 2026 zwischen Absdorf-Hippersdorf und Sigmundsherberg eine Streckensperre erforderlich. Die ÖBB richten einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Zwischen Absdorf-Hippersdorf und Wien fahren weiterhin wie gewohnt Züge. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in der ÖBB Fahrplanauskunft Scotty über ihre Verbindung zu informieren.

Die Arbeiten umfassen die Anpassung des Unter- und Oberbaus, beispielsweise Gleis- und Weichenneulagen. Zwischen den Bahnhöfen Absdorf-Hippersdorf und Limberg-Maissau erneuern die ÖBB rund 400 Oberleitungsmasten und errichten rund 21 km Oberleitung neu. Bei den Rammarbeiten für die Fundamente der Oberleitungsmasten zwischen Absdorf und Großweikersdorf kann es zu Lärm und Staub kommen. Die ÖBB versuchen, die Störungen für Anrainer:innen so gering wie möglich zu halten.

Zusätzlich verlegen die ÖBB im Abschnitt Limberg-Maissau bis Eggenburg rund 3 km neue Gleise. Bis ins Jahr 2027 werden bestehende Brücken und Entwässerungsanlagen saniert.

Wie profitieren die Fahrgäste?

Pendlerinnen und Pendler auf der Franz-Josefs-Bahn dürfen sich über ein besseres Angebot auf der Schiene freuen: Die neue Infrastruktur und die neu errichteten elektronischen Stellwerke ermöglichen künftig zwischen Wien und Gmünd sowie in die Gegenrichtung einen durchgehenden Stundentakt bzw. einen Halbstundentakt in der Hauptverkehrszeit. Weiters verkürzen sich die Fahrzeiten um bis zu 10 Minuten und es gibt mehr Verbindungen: Zu den Stoßzeiten halten zusätzliche Züge in Eggenburg, Limberg-Maissau, Ziersdorf und Großweikersdorf.